The Lure Of Eternity 

Dies ist die dritte Komposition, Welche ich als "mobile music producer" gemacht habe. 
Das heisst, ich habe einzig und allein ein iPad Pro benutzt und Apps benutzt.
In diesem Fall ist das iPad ein Musikinstrument und die Aufnahme- und Mastering-Software. 
Folgende Apps wurden verwendet: Cubasis 3, Stereo Delay & Non Linear Reverb von Steinberg - World Synth von TAQS.IM LLC - ReelBus & Barricade von Tonebooster 
Komponiert und aufgenommen am 25. und 26. April 2021. 

Vielen Dank an Mostafa Meraji für die Erlaubnis, das schöne Foto zu verwenden. Es wurde im "Tabātabāei House" aufgenommen, einem historischen Hausmuseum in Kashan, Iran. 

© Mario Stresow 2021 - Alle Rechte vorbehalten.

The Lure Of Eternity

Reverie 

"Reverie" ist ein zartes, tagtrauemerisches Stück Gitarrenmusik. Die soeben veröffentlichten Noten finden sie hier.
Hier koennen sie meine Aufnahme davon hoeren: Reverie.

St. James Infirmary 

American Traditional. Aufgenommen im November 2020. Ich stieß auf dieses Stück in einem Gitarrenschulbuch. Beim Abpielen der Melodie aus den Noten kam mir der Gedanke: Das ist so eine Melodie, bei der man man meint, sie zu kennen - auch wenn man sie in Wirklichkeit nie gehört hat, was bei mir der Fall war. Ohne eine existierende Aufnahme anzuhören, beschloss ich, meine eigene Version zu spielen. Zuerst kreierte ich die Intro-/Outro-Akkordfolge. Dann kam ich auf dieses etwas seltsame Thema, das immer dann folgt, wenn die Hauptmelodie durch ist. Ich hab diesen Teil zwar dazukomponiert, aber für mich klingt es so, als ob die Komposition original genau so gewesen wäre. Passt perfekt. Dann habe mir die Begleitakkorde für dieses zusätzliche, etwas seltsame Thema ausgetüftelt und diese auch als Begleitung für das Solo verwendet. Schliesslich galt es noch die Basslinien zu gestalten. Die habe ich statt auf dem Bass auch auf der Gitarre gespielt, und sie sind auch ein wichtiger Teil für die Stimmung dieses Arrangements. Ahoi, Mario Stresow.

https://mariostresow.com/track/2550765/st-james-infirmary

Corona Zeiten 

- und kein Ende in Sicht. Für mich heisst das: Null Konzerte. Bitte lesen Sie HIER weiter. Dankeschön, Mario Stresow.

Der Traum 

Ich habe von Joseph Haydn geträumt. In diesem Traum sagte er: ”Ach, ich wünschte, der Stresow würde schon leben, dann könnte er vielleicht ein paar von meinen Nummern auf der Gitarre einspielen.” Seine im Gegensatz zu ihm selbst stets realitätsbezogene Frau wies ihn sogleich darauf hin, dass das schwierig werden könnte. Weil, wie sie erläuterte, Mikrofone ja noch gar nicht erfunden waren. Darauf hin bekam Haydn einen Frustrationsanfall und trank eine halbe Flasche Jägermeister, gleich aus der Flasche. Seine Frau konnte dazu nur mit dem Kopf schütteln. Im übrigen wies sie ihn darauf hin, dass es Jägermeister auch noch nicht gab. Das ließ Haydn allerdings nicht durchgehen, denn bei Jägermeister (und Marzipankartoffeln) verstand er keinen Spaß. Bevor es darüber schon wieder zu einem Streit kommen sollte, ging seine Frau lieber nach schräg gegenüber auf einen Prosecco zu ihrer Freundin. Er aber sah danach nicht nur alles doppelt, sondern sogar vierfach. Und so setzte er sich hin und schrieb ein Quartett, dass Kaiserquartett. Auch bekannt unter dem Namen: „Gott erhalte Franz, den Kaiser“. Haydn war also auch auf diesem Gebiet seiner Zeit voraus und damals schon Fußballfan. 

Ein paar 100 Jahre später sind nun Mikrofone bereits erfunden und es gibt inzwischen auch noch das Internet. Und so kann ich schöne Dinge aufnehmen und sie euch per Internet nahe bringen. 

Das Arrangement zu meiner Interpretation vom Kaiserquartett stammt von meinem sehr geschätzten deutschen Komponistenkollegen Jörg Pusak. Er hat nicht nur etliche tolle Kompositionen für Gitarre geschrieben, sondern auch eine vierbändige Gitarrenschule entwickelt. Er verfügt wie ich über eine jahrzehntelange Erfahrung im Unterrichten von Gitarre und das fliesst natürlich in sein Gitarrenlehrwerk mit ein. Es ehrt mich, dass er in darin auch Kompositionen von mir aufgenommen hat. Der fachliche Austausch mit ihm ist mir eine Freude. Und er gibt mir ab und an Tipps über interessante Titel, die er praktischerweise meist auch schon arrangiert hat. Wie bitte? Ach ja, die Musik. Ich habe zudem auch noch den ebenfalls schon sehr alten Titel “Morgen Kinder,wird‘s was geben“ für drei Gitarren arrangiert und eingespielt. Hier geht‘s lang zum Anhören, bitte nicht drängeln. Jeder kommt dran und es ist genug Glühwein für alle da:

https://mariostresow.com/compositions-of-others